Markersbach hat nachweislich seit 1363 („Marquardvilla“) im Tal der Bahra bestanden, die Siedlung muss damals schon eine solide Ortstruktur besessen haben, immerhin wird in der Ersterwähnung auch schon die Kirche genannt. Der heutige Kirchbau stammt aus dem Jahr 1650. In seinem Inneren befinden sich unter anderem ein barockes Altarkreuz und zwei Grabtafeln aus dem 16. Jahrhundert. Bereits Mitte des 15. Jahrhunderts befand sich unterhalb der Ortslage die Hammerhütte Kammerhof. Deren Eisengießer und Hammerschmiede verarbeiteten bis Anfang des 19. Jahrhunderts Berggießhübeler Eisenerze. Unter den kleinen und schlichten Anwesen des gewachsenen Ortes ragt der stattliche Vierseitenhof des Hammergutes bis heute hervor. Eine am Wohnhaus eingelassene gusseiserne Wappenplatte (um 1660) der Hammerherrenfamilie Conrad erinnert an das alte Eisenhüttenwesen. Waldarbeit und bescheidene Landwirtschaft bildeten die Lebensgrundlage der Bevölkerung in der reizvollen Talaue der Bahra. Die Lage des Dorfes bot klimatische Vorteile und die umgebenden Höhenzüge begeisterten Naturliebhaber. Eine Chronik schrieb bereits vor mehr als 100 Jahren: „Sehr gern und sehr viel wird der Ort von Touristen und Sommergästen besucht. Seine anmutige Lage, seine herrliche Umgebung, seine reiche Flora und die ausgedehnten Hochwälder machen den Aufenthalt zu einem sehr angenehmen, interessanten und gesunden Erlebnis.“

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