Bahra verdankt seine Entstehung dem Bergbau, genauer dem Hüttenwesen. Das Wasser des Gebirgsbaches Bahra nutzte eine 1521 erstmals erwähnte Hammerhütte zur Verarbeitung Berggießhübeler Eisenerze, die man über die Eisenstraße, heute ein bekannter Forst- und Wanderweg, heranführte. Das „Hammerwerk die Bahra genannt“ lieferte noch im 17. Jahrhundert Waffen an das Dresdner Zeughaus. Hier wurde auch die an der benachbarten Langenhennersdorfer Kirche befindliche Grabplatte (1685) gegossen. Um 1740 ging die Hütte wegen Holzmangel ein, ihre Flur wurde aufgeteilt und besiedelt. Das Dorf Bahra entstand, dessen Einwohner der Land- und Forstwirtschaft sowie der Sandsteinbrecherei nachgingen. 1839 wurde Bahra zur selbständigen Landgemeinde mit etwa 250 Einwohnern. Hatte eine kleine Schule, eine Pflichtfeuerwehr und drei Mühlen. 1971 wurde das Dorf Bahra mit Langenhennersdorf zusammengeschlossen. Kurze Episoden der Ortschicht sind der Pelztierzucht vorbehalten, ab 1925 versuchte man sein Glück mit Silberfüchsen, nach 1979 gab es eine Zuchtanlage für Nutrias. Abseits der Eisenbahnstrecke wurde im Jahr 1935 eine Kraftwagenlinie im Bahratal eröffnet. Abseits der großen Durchgangsstraßen und doch nah dran an den beliebten Ausflugszielen der Sächsischen Schweiz wurde Bahra Anfang des 20. Jahrhunderts als Sommerfrische entdeckt. Der traditionelle Gasthof, Zimmervermieter und die Herberge führen die Tradition fort und bieten für Ruhe suchende Städter und Naturliebhaber ideale Ausgangspunkt für Touren in die waldreiche Umgebung.

 

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